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Zwei Jahre Veröffentlichungen

Gestern habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass ich vor zwei Jahren meine erste Geschichte bei Bookshouse herausgebracht habe. Ich schwanke immer noch zwischen den Gedanken – wie schnell die Zeit vergeht – und – Mensch ist das schon lang her -.

Irgendwie kommt es mir erst wie gestern vor, dass ich der Veröffentlichung von Karibiksonne im Juni 2014 entgegengefiebert habe. Andererseits, wenn ich bedenke, dass im Oktober bereits meine zehnte Geschichte im Bookshouse Verlag erscheint, ist die Zeit dann doch verflogen, weil ich gar nicht weiß, wann ich die alle geschrieben habe.

Ich hab ein bisschen nachgerechnet. Teil 1 bis 3 der Vampire und natürlich Karibiksonne waren damals schon fertig geschrieben. Und zu der Zeit habe ich auch bereits an Karibikstürme geschrieben, die im Oktober 2014 erschienen sind.

Wenn ich bedenke, dass ich für die erste Vampirgeschichte über ein Jahr gebraucht habe, habe ich wohl in den letzten beiden Jahren eine ziemliche Steigerung der Geschwindigkeit erreicht.

Mal sehen, was als Nächstes kommt.

Das Cover für die zehnte Geschichte habe ich zumindest schon gesehen. Und ich hoffe, es gefällt euch genauso gut, wie mir. :-)

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Huhu da bin ich wieder

Ich weiß, ich sollte mich was schämen.
Da schreibe ich Geschichten, wenn sie auch nicht immer lang sind, aber zum Schreiben eines Blogbeitrags finde ich einfach keine Zeit – wie bei so vielen Dingen. Das kennt ihr auch, oder?

Nur warum findet sich keine Zeit?

Weil man selten danach sucht.

Ich zum Beispiel habe ja nicht nur diesen einen wunderbaren Beruf. Und auch nicht zwei. Bei mir darf’s auch in Sachen Berufe gern ein bisserl mehr sein :-) ( Da könnt ihr jetzt hineininterpretieren, was ihr wollt. Schließlich ist heute Freitag und somit fast Wochenende, was soviel heißt, wie, wir haben die Freiheit zu tun und zu denken, was wir wollen :-P )
Gut das war jetzt etwas weit hergeholt, aber was ich mit den Berufen sagen wollte, ist, dass ich mir eben langsam eine bessere Organisation derselben überlegen muss. Auch wenn ich nicht mehr alle professionell ausübe, sind es doch schöne Hobbys, die gerne ab und an untergebracht werden möchten. Nur wie organisiert man ein kreatives Chaos?

Da bin ich bei einer netten Kollegin aus dem Phantastik-Autoren-Netzwerk PAN Lena Falkenhagen auf eine schöne Blogpostreihe gestoßen. Was mich dabei ungemein beruhigt ist, dass ich wohl nicht die Einzige bin, die ihre Kreativität nicht immer ganz auf die Reihe bekommt.

Wen es interessiert, was ich dann heute bei dem furchtbaren Wetter machen werde, der kann gern bei Lena Falkenhagen vorbeischaun. Mal sehen, ob es mir dann wieder öfter glückt, einen Beitrag zu posten.

Apropos Wetter. Eigentlich würde das im Moment ja genau passen, um wieder eine Piratengeschichte zu schreiben. So richtig schön kuschelig in der warmen Karibik mit netten Kerlen (und auch nicht ganz so netten, aber die kann man ja als Autorin über Bord werfen lassen, wenn sie anfangen, zu viel zu nerven) und mutigen Ladies, die eine vergessen lassen, dass es jetzt mitten im Juni Herbststürme hat. :-P

Dummerweise habe ich mir aber vorgenommen, nur im wirklichen Herbst Piratengeschichten zu schreiben, und der siebte Teil der “Into the dusk” – Reihe, der diesmal ebenfalls in südlicheren Gefilden spielt, ist auch so gut wie fertig.
Tja was bleibt mir nun übrig?

Ich glaube, ich werde die Wetterverhältnisse einfach in der neuen Geschichte unterbringen, weil Blitz und Donner, Regen satt, passt doch perfekt nach London. ;-)

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Ein neues Cover!!!

Taddaaaaa! Das Cover von – äh – langsam verlier ich den Überblick ;-)

Ne, so heißt der Titel von Teil 6 der “Into the dusk” – Reihe natürlich nicht.
Ach ja – “Rache der Eitelkeit” war’s! Kommt davon, weil ich schon mitten in Teil 7 stecke ;-)

Aber das Cover von Teil 6 ist sowas von sehenswert, meint ihr nicht auch?

Rache_der_Eitelkeit

Und worum geht es in der Geschichte?

Liam Uí Madadhan genießt sein Dasein als Vampir in vollen Zügen. Frauen, Abenteuer und grenzenlose Freiheit, zumindest in den ersten Jahrhunderten seiner vampirischen Existenz.
Doch die Einschränkungen der Moderne bringen selbst in das Leben eines überzeugten Vampirs Langeweile. Als Liam auch noch von seinem Freund und Chef Alexandre de Mirecourt dazu verdonnert wird, Leibwächter für die neue Stadtplanerin von New York zu spielen, beschließt er endgültig, wieder einmal loszuziehen und das Abenteuer zu suchen. Wäre da nicht die nur vordergründig unscheinbare Sekretärin seiner Schutzbefohlenen, die plötzlich von einem unbekannten Wesen bedroht wird, das er maßlos unterschätzt.

Man darf gespannt sein, welches Wesen das ist. Aber eins kann ich schon verraten, so hübsch wie Liam, ist es nicht. ;-)

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Was einem als Autor so durch den Kopf geht …

ist manchmal selbst für mich erstaunlich, obwohl es meine eigenen Gedanken sind.
Zum Glück schreibe ich ja eher in der Fantasie Richtung, somit muss ich mir zumindest keine Sorgen machen, was da beim Denken rauskommt. Ich kann es immer ganz wunderbar auf das Genre schieben. ;-)

Vor einer Weile, als ich an “Erbe der Vergangenheit”-Into the dusk 5 schrieb, musste ich mich tatsächlich fragen, ob Vampire schwitzen (Wer die Geschichte schon gelesen hat, weiß, was der Grund dafür war ;-) ). Gut damals war es auch heiß in meinem Büro, da erscheinen einem solch essentiellen Fragen des Lebens noch weniger abwegig.

Teil 7 (Den Titel kann ich an dieser Stelle leider noch nicht verraten) wirft nun die Problematik auf, was aus Vampiren wird, wenn sie zu Staub zerfallen sind.
Können Vampire auch zu Geistern werden?
Oder zerfallen sie einfach nur zu Staub und das war’s dann, weil sie ja eigentlich bereits mit dem Vampirwerden ein Leben nach dem Tod hatten?
Und was wird eigentlich aus Geistern, wenn sie lange genug gegeistert haben? Wann ist lange genug eigentlich vorbei? Wer bestimmt das? Ist es vorbei, wenn die Seele endlich ihre letzte Mission erfüllt hat und zur Ruhe kommt?
Wenn die Seele den Geist ausmacht, könnte es aber tatsächlich für einen Vampir schwierig werden zu einem Geist zu werden. Denn angeblich haben Vampire ja keine Seele mehr – da (un)tot und nur noch als (zumeist sexy) Hülle unterwegs. Wobei ich diese Theorie vehement bestreite, wenn ich meine Untoten ansehe. Irgendwas ist in dieser Hülle sehr wohl verpackt und ich frage mich nur bei ganz wenigen Exemplaren, was das sein soll.

Ich muss gestehen, bevor ich zu schreiben begonnen hatte, was zugegebenermaßen jetzt auch schon eine Weile her ist, hätte ich mir nie gedacht, dass sich derartige Fragen vor acht Uhr morgens einfinden könnten. Oder mich gar, wie heute wieder, um fünf aus den Federn zerren, um bedacht zu werden.

Aber auch Morgenstund hat offenbar nicht immer Gold im Mund. Noch bin ich nicht schlauer, als vorher.

Ich mach mir besser einen zweiten Kaffee, der soll ja angeblich das Denken anregen ;-)

Schönen Freitag wünsche ich euch und einen guten Rutsch ins Wochenende, wobei auch Wochenenden für Autoren meist nur eine Marke im Kalender sind, weil die ewigen Fragen der Menschheit sie trotzdem zu den unmöglichsten Uhrzeiten zum Computer oder zumindest zu Block und Stift drängen.

Was für ein Stress auch ;-)