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Klappentexte

Wisst Ihr eigentlich wie schwierig es sein kann, Klappentexte zu erfinden?

Ich sag Euch was!

Das ist fast noch schlimmer, als einen Buchtitel zu finden, der passt und den es noch nicht gibt.

Man soll die Quintessenz der Geschichte möglichst spannend in ein paar Sätze verpacken, damit der interessierte zukünftige Leser auch zugreift, aber man darf eigentlich nichts verraten, weil dann braucht er es ja gar nicht mehr zu lesen.

Probierts mal aus 😉

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Glück gehabt

Da jetzt schon drei Teile meiner Vampirreihe vollendet sind und ich gerade gedanklich etwas frei habe, um mich zu sortieren, habe ich mal kurz Revue passieren lassen, wie es eigentlich dazu gekommen ist.

Ich muss sagen, Glück gehabt!

Zumindest der dritte Teil der Reihe hat Glück gehabt, denn beinahe wäre er aus dem Programm gekickt worden.
Was hat der mich gestresst! Besser gesagt, die beiden Hauptprotagonisten haben mich gestresst. Dauernd habe sie sich gekabbelt. Es wäre mir um ein Haar misslungen die Beiden zusammen zu bringen.
Glaubt mir, das war anstrengend!

Ihr Glück war wirklich, dass zu der Zeit der Entscheidung, ob das Buch nun fertig geschrieben wird, oder ich die Beiden bis zum Sankt Nimmerleins Tag auf Teufel komm raus weiter streiten lasse, Bookshouse Interesse an der Reihe angemeldet hatte.

Da konnte ich schlecht sagen, es gäbe wohl bisher vier angedachte Bände, aber der dritte Teil wird nie fertig 😉
Also hab ich mir die beiden Streithähne noch einmal zur Brust genommen und ein Machtwort gesprochen und siehe da, plötzlich gings!

Was die Beiden allerdings jetzt nach Abschluss der Geschichte machen, wenn ich nicht mehr dabei bin, kann ich nicht sagen.
Aber das ist ja jetzt auch ihr Bier 😉

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Autorenalltag – die geliebten Testleser Teil 2

Meine zweite Testleserin ist mein Schwesterherz.

Während meine Freundin Susi sich zumindest noch Gedanken darüber macht, ob Teile der Geschichte zu lang oder zu kurz sein könnten, und auch hin und wieder über Fehler stolpert, weigert sich meine liebste große Schwester vehement überhaupt irgendetwas Ungeschicktes an meinen Geschichten finden zu wollen.

Die Begründung: „Ich will lesen und keine Fehler suchen.“
Und selbst wenn ihr ein Fehler direkt ins Auge springen würde, würde sie ihn ignorieren.

Grundsätzlich findet sie alles soooooooooooo schön, was ich mache, egal ob beim Schreiben oder bei anderen Projekten.
Und ehrlich gesagt, erwartet man das von einer großen Schwester ja auch, oder 😉

Nur wenn dann Kommentare kommen wie: „Also beim zweiten Teil hast Du Dich immens gesteigert“ oder „Jetzt hab ich den dritten Teil gleich nochmal lesen müssen“, dann hab ich zumindest im Nachhinein einen kleinen Anhaltspunkt, wie die Stories im Vergleich zueinander wirklich angekommen sind.

Ich bin gespannt, wie die Beiden dann die finalen Fassungen finden werden. Denn ich habe zumindest die ersten zwei Bände noch ein paarmal vollständig überarbeitet, nachdem sie sie gelesen hatten, bevor sie an Bookshouse gegangen sind.
Man lernt ja mit der Zeit dazu – hoffe ich zumindest 😉

Und damit ist diese Postserie schon wieder zu Ende, denn wie gesagt, ich hab ja nur zwei Testleser 😉

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Autorenalltag – die geliebten Testleser

Ich gebe zu, ich habe nur zwei Testleser. Es sind zwar beides Vielleser, die in den unterschiedlichsten Genres zu Hause sind und auch manchmal – für meine Begriffe – schwere Kost lesen, aber dennoch sind es nur zwei.

Aus dem einfachen Grund, weil ich zu feige bin, mich der Kritik zu stellen 😉
Wobei mir allerdings klar ist, dass sich dieses Vogelstrauß-Verhalten spätestens dann rächen wird, wenn die Geschichten veröffentlicht werden.
Aber da das noch seeeeeeeehr lange dauern wird, kann ich mich zumindest noch eine Zeitlang darüber freuen, dass sie 100% meiner bisherigen Leser gefallen haben ;-).

Wobei meine beste Freundin Susi tatsächlich auch hin und wieder berechtigte Kritik übt.
Beim ersten Teil fand sie den Anfang etwas langatmig. Den hab ich dann auf ein Drittel gekürzt, das spart noch dazu Ressourcen, weil man weniger Papier bedrucken muss 😉
Auch beim zweiten Teil musste ich den Auftakt der Geschichte noch etwas kürzen, und damit sie beim dritten Teil nicht wieder zu Beginn schon gähnen muss, hab ich gleich mitten in der Geschichte angefangen 😉
Dafür war ihr dann der Schluss zu kurz, weil sie noch weiterlesen wollte. Da ich ja nicht so bin, hab ich den jetzt wieder um ein paar Sätze verlängert 😉

Aber ich bin ehrlich gesagt tierisch froh darüber, dass sie sich das überhaupt freiwillig antut. Denn wenn von ihr, wie beim letzten Manuskript, zum Schluss noch ein kurzes „Buch war super!!“ drunter steht, dann weiß ich dass sich die Mühen gelohnt haben.
Denn solch einen Ausdruck hört oder liest man von ihr selten – seeeeeeeeeeeehr selten 😉 egal um was es geht.