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Soundtrack zum Schreiben, was steckt dahinter?

Ich befasse mich ja immer mal wieder mit meinen Soundtracks zu den einzelnen Geschichten.
Eine Weile dachte ich, die Songs, die mich beim Schreiben unbedingt begleiten wollen, würden die Charaktere widerspiegeln. Dann kamen aber auch Lieder dazu, die das Geschehen untermalten. Meistens ganz dramatisch.
Irgendwann war ich mir nicht mehr sicher, ob die Titel nicht einfach meine eigene Laune wiedergaben.
Und eigentlich ist es mir auch völlig wurscht, was die Songs zu bedeuten haben. Hauptsache die Story wird was.

Aber irgendwie beschäftig es mich doch. Weshalb kommen gerade bei meinen Piratengeschichten oft die alten 80er Nummern zum Vorschein und bei den Vampiren eher Hard bis Heavy?

Wem der ganze Schmarrn bisher entgangen ist, nur zur Übersicht:

Die Piraten:

Reef aus Karibiksonne hört am liebsten Billy Squier, vor allem “In The Dark” und “Nobody Knows”

während Myles aus Karibikstürme sich eher „If you knew me better“ von Head East und „Für immer“ von Doro Pesch reingezieht.

Die Figuren der neuen Geschichte, die erst im Herbst die Öffentlichkeit beglücken wird, haben mich diesbezüglich allerdings etwas überrascht. Da war neben Phil Collins „Against all odds“ auch hin und wieder „Run“ von Snow Patrol dabei. Wobei textlich Phil Collins meiner Meinung nach am besten gepasst hat. Aber was habe ich als Autor schon zu sagen, die Herren der Schöpfung tun ja sowieso was sie wollen.

 

Bei den Vampiren sah es wie gesagt anders aus – moderner, rockiger und da hatten sogar die Mädels ihren eigenen Soundtrack, meistens den Softanteil 😉 :

Alexandre hört Creed während Melanie auf Silbermond steht.

Arran liebt als Geiger selbstverständlich die Rock Symphonies von David Garret, Julie steht auf Evanescence.

Kylan hat verschiedene Bands am Start, aber Likin Parks „In the end“ ist ein gutes Beispiel für seinen üblichen Geschmack, Vicky hält da lieber mit Adele dagegen.

Die beiden aus „Fluch der Unendlichkeit„, die im September erscheinen werden, haben sich sogar für einen gemeinsamen Soundtrack entschieden: „Dancing with Sharks“ von Chris Schummert, „Take me to Church“ von Hozier und „A hundred Million Suns“ von Snow Patrol.

Somit war ich gespannt, wie die Sache nun bei Teil 5 der „Into the dusk“ – Reihe aussehen wird. Da dieser Teil ausnahmsweise eine Fortsetzung wird, nämlich von „Schwur der Vergangenheit“, hab ich gegen mich selbst gewettet, ob Alex und Mel sich einen anderen Sound aussuchen. Aber siehe da – es laufen wieder Creed und Silbermond rauf und runter.

Tja, das Fazit dieser überaus wichtigen Überlegungen ist wohl nun, dass es doch die Figuren sind, die sich ihre Songs aussuchen und nicht die Geschichte oder gar des Autors Launen. 😉
 

Ganz gleich, was euch heute für Wichtigkeiten beschäftigen, kommt gut durch den Tag, und dreht die Anlage auch mal etwas lauter auf, wenn euch danach ist. Schließlich ist gleich Wochenende 🙂

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Sommer, Sonne – schwitzen Vampire?

Also heut ist eindeutig kein Vampirwetter. Die kämen ganz schön ins Glitzern. Meine zwar eher nicht, weil die nicht zum Glitzern neigen, es sei denn sie schwitzen.
Aber tun sie das?
Schwitzen Vampire?
Im Prinzip sind sie ja eher kalt. Wie alles, was tot ist. Außer sie haben gerade eine Menge frischen Blutes intus, das noch warm ist. Ansonsten haben sie höchstens Umgebungstemperatur. Wobei das in diesen Tagen ja schon wieder normale menschliche Körpertemperatur wäre. Selbst im Schatten könnte man vermutlich an der Körpertemperatur nicht erkennen, dass man einen Vampir vor sich hat.
Aber wagen sie sich bei diesem Wetter nach draußen? In die Sonne sicher nicht. Aber möglicherweise haben sie ja überdachte Terrassen, auf denen sie die Sonne nicht erwischen kann und sie liegen gemütlich auf der Liege und genießen das Leben. Besser gesagt, die Existenz. Tot und Leben widerspricht sich ja dann doch etwas. Deshalb vermeiden die meisten Vampire den Ausdruck Leben. Und doch existieren sie.
Aber das beantwortet auch nicht meine Frage, ob sie schwitzen. Schwitzt alles, was existiert?

Manchmal hat man ja das Gefühl, dass sogar Steine schwitzen. Kein Tippfehler, ich meinte tatsächlich Steine und nicht Schweine. 😉 Aber bei den Steinen ist es wohl eher so, dass der Wasserdampf der Luft sich daran niederschlägt, weil die Steine manchmal tatsächlich mit der Lufttemperatur nicht mehr mithalten können, zumindest solange sie nicht der Sonne ausgesetzt sind.

Somit könnte auch bei den Vampiren eine gewissen Feuchte auf der Haut auftreten. Denn sie sind ja, wie anfangs schon bemerkt, üblicherweise höchstens so warm wie die Umgebungstemperatur. Und wenn sie dann im Schatten liegen, könnte es ihnen wie den Steinen ergehen. Sie werden zwangsbefeuchtet von der gesättigten Luft.

Aber das ist natürlich kein echter Vorgang des Schwitzens. Zum Schwitzen müsste erst einmal genügend Feuchtigkeit im Vampirorganismus vorhanden sein. Trifft das zu? Theoretisch ja. Blut enthält ja einiges an Wasser, sonst würde es durch unsere Adern kugeln und nicht fließen. Somit nimmt der Vampir bei jeder Mahlzeit genügend Flüssigkeit zu sich. Quasi dicke Suppe. Und da ich nicht wüsste, dass die Vampire diese Flüssigkeit anders entsorgen, müssen sie die wohl durch schwitzen loswerden.

Hm, warum wollte ich das eigentlich so genau wissen?
Wenn ich ehrlich bin, ich habe keine Ahnung. Vielleicht liegt es daran, dass ich in meinem Büro äußerst angenehme 28 Grad verspüre und sogar meine Tastatur ins Schwitzen kommt.

Na dann, frohe Flüssigkeitsaufnahme, in welcher Form auch immer. 😉