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Weihnachten …

… steht vor der Tür. Was habt ihr denn so alles geplant? Wie sieht euer Baum aus?
Bei uns fallen vermutlich wieder einige katzenbeständige Anhänger aus Holz an die Äste, zumeist etwas planlos, was aber nicht weiter schlimm ist, weil die knallbunte Lichterkette sowieso alles überstrahlt 🙂

Ich denke ohnehin, dass der Baum, den die Drachenmädels für Mel geschmückt haben, schwer zu toppen sein wird.
Wer wissen will, wie der aussah, kann sich gern noch einmal in die kurze Weihnachtsgeschichte der Into the dusk – Reihe hineinlesen.

Hier geht’s lang zur Geschichte auf der Verlagsseite (natürlich kostenlos 🙂 )

Ich wünsche euch allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest!

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Woher kommt eigentlich der Vampirglaube?

Wenn man über Mythenfiguren schreibt, kommt man unweigerlich an den Punkt, wo man sich fragen muss, was an dem Mythos eigentlich dran ist. Vor einiger Zeit hatte ich mal über den Alb nachgedacht und eine für mich recht interessante Schlussfolgerung gefunden.
Die letzten Tage suchen mich wieder verstärkt die Vampire heim und ich vermute, die werden mich auch nicht loslassen, obwohl ich derzeit über ganz andere Mythen schreibe 😉

Somit, woher kommt eigentlich der Glauben an diese Figuren?

Bei meiner Recherche hatte ich das Gefühl, es gäbe so viele Erklärungen, wie es verschiedene Vampire gibt und doch haben sie einiges gemeinsam.
Viele sind in den verschiedenen Glaubensrichtungen verankert. Gemein ist ihnen, dass es sich um Erscheinungen von Untoten handelt, die in ihren irdischen Leben entweder unter schrecklichen Umständen zu Tode kamen oder dem üblichen Glauben nicht zugetan waren oder auch Verbrecher waren, die ihre Taten sühnen mussten.
Doch von Sühne im Sinne von sich zu bessern war nicht viel zu sehen. Sie brachten eher weiter Tod und Verderben über ihre ehemaligen menschlichen Mitbewohner in den Dörfern. Es wurden ihnen Seuchen, Hungersnöte, plötzliche Tode von Mensch und Tier und noch allerhand mehr zugeschrieben. Und jene Menschen, die durch diese Gestalten zu Tode kamen, wurden selbst zu solchen. Ein Kreislauf, der kaum zu durchbrechen war.
Im Grunde waren es eher Widergänger, die noch nicht alle Merkmale der heute typischen Vampire hatten, wie generell Blut zu trinken und dabei noch recht gut auszusehen 😉
Diese heutigen, heißen und oft recht erfolgreichen Nachtgeschöpfe wurden offenbar tatsächlich erst durch das Aufkommen des Genres Vampirliteratur im 18. Jhd langsam etabliert.
Vielleicht hatten die damaligen Schriftsteller sich auch ein Beispiel an den Vampirfledermäusen genommen, die im Mittelmeerraum und am Äquator vorkommen und sich tatsächlich teilweise von Blut ernähren. Das würde auch erklären, weshalb sich mancher Vampir auch flugs in eine Fledermaus verwandeln kann, um zu verschwinden.
Ich persönlich habe zwar noch keinen solchen getroffen und auch wenn ich Fledermäuse total süß finde, solange sie nicht unangemeldet hinter meinem Bett übernachten, nur um mich dann zu erschrecken, wenn sie des Nachts wieder losstarten, fände ich die Vorstellung, dass meine Vampire die Hüllen fallen lassen, um sich in ein pelziges kleines fliegendes Etwas zu verwandeln eher unsexy.
Weil ich gerade so drüber nachdenke, was wollte die Fledermaus eigentlich hinter meinem Bett?

Ich fürchte, da muss ich tatsächlich nochmal nachforschen, derweil könnte ihr, wenn ihr Lust habt auch noch bei Sandra Florean nachlesen, was sie zu den Vampiren und ihrer Entstehung aus christlicher Sicht rausgefunden hat.

Bis denne …

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Autoren sind grausam …

… zumindest was die Gemeinheiten angeht, die sie ihren Helden angedeihen lassen.

Dabei mag ich die Kerle ja, über die ich schreibe, egal ob es Vampire oder Piraten sind. Da mache ich wirklich keine Unterschiede. Aber Alexandre aus „Schwur der Vergangenheit“ habe ich gleich zweimal ins Messer laufen lassen, buchstäblich. Ich würde mich nicht wundern, wenn er sich weigert, noch einmal in einer meiner Geschichten mitzuspielen. 🙂
Aber so ist das Leben halt – irgendwie. Auch für Bücherhelden ist es kein Wunschkonzert, da können sie sich noch so drüber ärgern.
Was hat der Myles aus „Karibikstürme“ geschimpft, weil er eine ganze Geschichte lang darum kämpfen musste, endlich in seine Hängematte zu fallen. 😉 Ich gestehe, mir hat es Spaß gemacht, den Schwerenöter noch einmal richtig auflaufen zu lassen und manchmal überlege ich gar, ihn wieder aus seiner Hängematte zu schütteln, um mich selbst da hinein zu hauen. Schön angewärmt, unter Palmen auf St. Barth. Aber vielleicht wär das dann echt zu gemein.
Hin und wieder habe ich ja auch meine schwachen Momente. Arran aus „Klang der Finsternis“ hat mir von Anfang an ein bisschen leid getan, so einsam auf seiner Burg in den schottischen Highlands mit seiner Geige und dann muss er sich auch noch mit Dämonenblut besudeln lassen.
Aber so ist es halt, wenn die Fantasie mit der Autorin durchgeht. Er hat ja auch sein Happy End bekommen, ganz so grausam bin ich nun ja doch nicht. Ich mag ja selber keine Geschichten, die keine Happy End haben. Da könnte ich mir ja gleich, das Leben selbst ansehen.

Bei manchen Geschichten sah es aber nicht immer so aus, als würde das Happy End noch kommen. Bei Alexandres zweiter Geschichte, hatte er doch arg zu kämpfen sein unendliches Dasein zu behalten. Und dann musste er sich auch noch seine frühen Schandtaten vorhalten lassen. Gute Lust hätte ich, daraus noch eine eigene Geschichte zu machen. 😉 Ob ihn das ärgern wird?

Soll ich? Oder nicht? 😉