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Die Spannung steigt …

… die neue Geschichte geht tatsächlich dem Ende zu. Zumindest der erste Teil davon. Die hat sich nämlich in den Kopf gesetzt länger zu werden, als meine üblichen und ich fürchte, ich werde den ersten Cliffhanger meiner Schreibzeit einbauen.
Gemein oder? 😉
Manche Dinge kommen einfach über einen, ohne dass man sie ändern könnte und diesmal war es halt eine kleine Gemeinheit.
Ich könnte natürlich auch ein abgeschlossenes Ende schreiben, aber es blieben trotzdem einige Fragen offen und so gemein der Cliffhanger auch sein könnte, es weiß ja doch jeder, dass ich am Liebsten Happy Ends schreibe. Oder vielleicht doch ausnahmsweise mal nicht? 😛

Ich weiß schon, lauter leeres Zeug, das ich da wieder schwafele. Aber damit ich zumindest etwas verrate, das ihr noch nicht wisst, in der Geschichte kommt auch ein Sheriff vor. Ob der sexy ist oder nicht, das bleibt erst mal so dahingestellt, das müsst ihr dann selbst herausfinden.

Damit ihr noch eine Idee bekommt, wie es in der Gegend aussieht, in der die Story spielt, hier noch ein Foto 🙂

Dankeschön wie immer an Susi für die Leihgabe 😉

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Wüstenhitze

Na heute hat es glatt die richtige Temperatur, um mit meiner Protagonistin mitzufühlen, wenn sie in ihren Kaktusstiefeln in den Superstition Mountains umher stapft.
Auch wenn man es kaum glauben möchte, diese Berge gibt es wirklich.
Ist der Name nicht eine herrliche Vorlage für eine phantastische Geschichte? Manchmal möchte ich den Zufällen danken, die mich beim Recherchieren immer wieder in solche Gegenden führen. Allerdings hänge ich dann dort mitunter länger fest, als es für meine Geschichte notwendig wäre und häufe eine Menge nutzloses Wissen an.
Wobei nutzlos eher relativ ist.
Man kann solche Nutzlosigkeiten auch dazu verwenden, sein Gegenüber zu verblüffen. Vor allem wenn das Gegenüber keinen Schimmer hat, woher man das alles weiß und vor allem, warum zum Teufel man das überhaupt wissen will 🙂 Ich liebe diese fragenden Gesichtsausdrücke, die dann meist folgen. Da macht das Recherchieren gleich noch viel mehr Spaß.

Aber für heute reicht’s. Die Tastatur hat sich bereits vollgesaugt und da ich letzte Woche mein Notebook lahmgelegt habe, sollte ich vielleicht besser aufpassen, dass mir das mit dem Hauptrechner nicht auch passiert.

Somit, schönes Wochenende und treibt es nicht zu heiß, schwitzen werdet ihr von selbst 😉

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Der Herbst ist da …

… ja, das ist mir tatsächlich schon aufgefallen. 😉 Und ich habe trotzdem keine Piratengeschichte geschrieben.
Ein schreckliches Gefühl. Da werde ich wieder den ganzen Winter vor mich hinbibbern, ohne mich an meinen herrlichen Fantasien rund um die heißen Freibeuter auf den Bahamas erwärmen zu können. 😛
Ich hab dafür was anderes geschrieben, von dem ich euch leider noch nichts erzählen kann, außer, dass da viele Gewitter vorkamen und es unwahrscheinlich viel geregnet hat.
Und als Nächstes schreibe ich was mit vielen Stürmen. Vielleicht habe ich derzeit einen Wettertick? Boah, wenn ich an die mögliche Fortsetzung der gerade abgeschlossenen Geschichte denke, da müsste ich dann was mit viel Eis, Schnee und Kälte schreiben. Ich glaube, das hebe ich mir bis zum Sommer auf, sonst bin ich noch, bevor sie fertig ist, am Computer erfroren.

Falls sich jetzt jemand fragt, was diese sinnlosen Gedankengänge sollen, ich wollt eigentlich nur posten, dass wir einen ganz tollen Sonnenaufgang hatten und ich den auch mal wieder fotografiert habe.

Wünsch euch noch viel Sonne, tankt, was geht, wer weiß, wann sie wieder mal rauskommt.
(Und mit tanken meinte ich, Sonne tanken, nur so als kleiner Hinweis an meine Rotwein liebenden Kolleginnen 😉 )

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Der Sommer ist vorbei …

… sagen zumindest die Wettermacher.

Wenn ich nur daran denke, friert mich schon. Hoffentlich schaffe ich es endlich heuer wieder, eine Piratengeschichte zu erfinden, damit ich mich zumindest in meiner Fantasie in der Karibik herumdrücken kann. Wär das schön – weiße Sandstrände, alles ruhig, nur ab und zu ein paar schwimmende Schweine. Und ich, wie ich über eine Geschichte nachgrüble.

Aber erst muss ich noch eine Geschichte beenden, in der es möglicherweise ziemlich kalt werden könnte. So genau weiß ich das gerade wieder nicht, weil mich, wie gesagt, sowieso schon friert. Und da ich ja gern nach Pipi Langstrumpfs Motto lebe und mir die Welt mache, wie sie mir gefällt, könnte es sein, dass ich das geplante Eismeer doch umgehe und diese Geschichte schon in wärmere Gefilde abdriften lassen.

Mei, mei. So ist das mit der Chaosschreiberei. Man weiß zu Anfang nie, was am Schluss rauskommt. Aber selbst Stephen King soll gesagt haben, er mag es, der erste Leser seiner Geschichte zu sein. Darum spart er sich auch oft mal den Plot vorab. Spannend bleibt es dann in jedem Fall. Sogar für den Autor 🙂
Was gibt es auch schöneres, als Tag für Tag in Geschichten einzutauchen, deren Handlung man nicht vorab schon kennt.

Apropos schon kennen 😉 Die Handlung vom siebten Teil der Vampire „Flüstern der Dunkelheit“, die kenne ich nun auswendig. Die Druckfahne ist auch schon durch, der Veröffentlichungstermin naht und ich bin echt gespannt, wie die Geschichte ankommt.

Leandro ist wieder ein ganz anderer Typ, als zum Beispiel Liam, der Obermacho, oder Alexandre der eigentlich immer nur tut, was er will. Zumindest bis ich ihn in Teil Fünf mal ordentlich gegen die Wand hab laufen lassen 😉
– Ach wie ich meinen Job liebe. 🙂 –
Kylan, der den Mund nicht aufbekommt und lieber vor sich hingrübelt, war auch so ein schwieriger Kandidat, der erst einmal eine vor den Latz brauchte, bis er lebendig wurde, dagegen ist Leandro ein richtiges Schätzchen. Ich mag ihn jedenfalls und ich bin gespannt, wer ihn noch mag 😉

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Schön, wenn man über sich selbst lachen kann

… oder muss.

Ich bin gerade über einen Artikel von mir gefallen, in dem ich erzählt habe, dass ich besser niemals nie sage, denn dann erwischt es mich genau so.

Ich habe mir ja vorgenommen, nach der Vampirreihe niiiiiieeeee wieder eine Geschichte aus der Perspektive eines Ich-Erzählers zu schreiben, weil es mich mitunter furchtbar genervt hat. Dieses ewige Rumgenöle, wenn den Protas dies und jenes nicht passt. Und das ständige ich hier und ich da – bis ich das immer wieder so in Form gebracht hatte, dass nicht die Leser auch noch genervt waren davon. Bei den Piratengeschichten gab es das einfach nicht. Da war die Perspektive die Personale und gut war’s.

Aber wie bei so vielen Dingen rund ums Schreiben, habe ich als Autor irgendwie keinen Einfluss darauf.

Ich fing also eine neue Geschichte an und bemühte mich aus der personalen Sicht zu schreiben. Doch ehe ich mich versah, erzählte die weibliche Hauptfigur wieder von sich in der ersten Person.
Egal wie sehr ich dagegen angekämpft habe, weil ich eben niiiieeee wieder und so weiter, es war unmöglich das Mädel dazu zu bewegen endlich eine andere Position einzunehmen. Sie bestand einfach darauf.

Dann dachte ich mir, gut, wie du willst, aber es wird dann schwierig werden die Sicht der männlichen Hauptfigur unterzubringen, weil ich auf keinen Fall zwei Ich-Erzähler in meiner Geschichte haben möchte. Hab ich noch nie gemacht, wenn dann erzählten die anderen Figuren aus der Personalen. Aber das wollte ich eigentlich auch nicht mehr und so passierte die Geschichte tatsächlich das erste Drittel nur aus der Sicht der weiblichen Hauptperson. Bis sich jetzt der männliche Prota zu Wort meldete …

Das Ende vom Lied könnt ihr euch vorstellen, oder?

Mal schaun, ob ich den beiden das wirklich durchgehen lasse.

Also besser ich gewöhn mir ab, etwas nie zu wollen, denn zumindest in meinen Geschichten, hab ich offenbar rein gar nichts zu melden. 😉

Schönes Wochenende 🙂