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Kollegen – Sandra Florean

Bei meiner Kollegin Sandra Florean geht es mal wieder rund. In Kürze erscheint ihr neuestes Werk „Die Seelenspringerin“, eine – wie sollte es auch anders sein – fantasievolle Geschichte rund um unsere Lieblinge 😉 . Aber überzeugt euch selbst:

Seit einigen Jahren leben Wertiere, Dämonen, Vampire, Hexen und alle möglichen Kreaturen ganz offen unter den Menschen. Neue Gesetze wurden erlassen, Kompromisse gefunden, dennoch gestaltet sich das Zusammenleben zwischen Menschen und übernatürlichen Wesen alles andere als einfach. Die junge Tess hat eine besondere Gabe und vereint damit ungewollt beide Welten in sich. Jedoch wird diese unkontrollierbare Fähigkeit zu ihrem schlimmsten Albtraum.
Sie kann in die Seelen übernatürlicher Wesen springen und bekommt bei diesen Sprüngen fast ausschließlich Gewalttaten zu sehen. Lange Zeit hat sie die Augen vor diesen Gräueltaten verschlossen. Doch dann lässt sie das Leid eines jungen Mannes nicht zur Ruhe kommen und sie beschließt, der Polizei bei der Aufklärung dieses Verbrechens zu sehen. In Officer Jim Thompson findet sie einen Fürsprecher, aber auch er kann nicht verhindern, dass sie immer tiefer in die gefährliche Welt der Übernatürlichen gezogen wird.

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Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten
Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum für die junge Frau, da sie dabei Zeuge von Gewaltverbrechen wird, die sie jedoch nie verhindern kann. Mit einem Mal häufen sich die Sprünge und Tess ahnt, dass das kein Zufall sein kann. Sie vertraut sich dem Polizisten Jim an und hilft ihm schließlich bei der Aufklärung der Morde. Dadurch begibt sie sich so tief in die Welt der Übernatürlichen, dass sogar der Vampirgebieter Octavian auf sie und ihre Kräfte aufmerksam wird …

E-Book 3,99 Euro, Print 12,90 Euro
Kann jetzt schon vorbestellt werden, entweder bei Sandra Florean per PN/Email oder via amazon oder direkt beim Drachenmond Verlag

Über Sandra Florean:

Sandra Florean wurde 1974 in Kiel geboren und liebt das Leben an der Küste. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie etwas ländlicher vor den Toren der Landeshauptstadt. Nach ihrer Fachhochschulreife absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau und arbeitet seitdem als Sekretärin in der Verwaltung.
2005 machte sie sich bereits als Schneiderin für historische und fantastische Gewandungen selbstständig. Ein Hobby, das sie gern mit ihrer historischen Gruppe auslebt und mit dem Präsentieren ihrer Bücher verbindet.
Mittlerweile nimmt das Autorendasein einen Großteil ihrer Freizeit ein. Zum Schreiben kam sie bereits als Jugendliche, wobei Fantasyund Vampire schon immer ihre Leidenschaft waren.
Seit Ende 2010 widmet sie sich dieser Leidenschaft ernsthafter und mit regelmäßigen Veröffentlichungen.
»Mächtiges Blut – Nachtahn 1« wurde auf dem Literaturportal »lovelybooks« zum besten deutschsprachigen Debüt 2014 gewählt.
Mehr über die Autorin:
www.sandraflorean-autorin.blogspot.de
www.facebook.com/sandraflorean.autorin

Bisherige Veröffentlichungen:
Im Bookshouse Verlag:
Mächtiges Blut – Nachtahn 1 (April 2014)
Bluterben – Nachtahn 2 (Oktober 2014)
Gefährliche Sehnsucht – Nachtahn 3 (April 2015)
Blutsühne – Nachtahn 4 (Dezember 2015)
Schattenrot (Mai 2016)

Im Papierverzierer Verlag:
Novellenreihe Aurora – Morlock seit Juli 2016

Und weil gerade so schön was los ist, verlost sie heute ein E-Book des siebten Teils meiner Into the dusk – Reihe „Flüstern der Dunkelheit“.
Macht doch mit. Mehr dazu auf ihrer Facebookseite: sandraflorean.autorin

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Was einem als Autor so durch den Kopf geht …

ist manchmal selbst für mich erstaunlich, obwohl es meine eigenen Gedanken sind.
Zum Glück schreibe ich ja eher in der Fantasie Richtung, somit muss ich mir zumindest keine Sorgen machen, was da beim Denken rauskommt. Ich kann es immer ganz wunderbar auf das Genre schieben. 😉

Vor einer Weile, als ich an „Erbe der Vergangenheit“-Into the dusk 5 schrieb, musste ich mich tatsächlich fragen, ob Vampire schwitzen (Wer die Geschichte schon gelesen hat, weiß, was der Grund dafür war 😉 ). Gut damals war es auch heiß in meinem Büro, da erscheinen einem solch essentiellen Fragen des Lebens noch weniger abwegig.

Teil 7 (Den Titel kann ich an dieser Stelle leider noch nicht verraten) wirft nun die Problematik auf, was aus Vampiren wird, wenn sie zu Staub zerfallen sind.
Können Vampire auch zu Geistern werden?
Oder zerfallen sie einfach nur zu Staub und das war’s dann, weil sie ja eigentlich bereits mit dem Vampirwerden ein Leben nach dem Tod hatten?
Und was wird eigentlich aus Geistern, wenn sie lange genug gegeistert haben? Wann ist lange genug eigentlich vorbei? Wer bestimmt das? Ist es vorbei, wenn die Seele endlich ihre letzte Mission erfüllt hat und zur Ruhe kommt?
Wenn die Seele den Geist ausmacht, könnte es aber tatsächlich für einen Vampir schwierig werden zu einem Geist zu werden. Denn angeblich haben Vampire ja keine Seele mehr – da (un)tot und nur noch als (zumeist sexy) Hülle unterwegs. Wobei ich diese Theorie vehement bestreite, wenn ich meine Untoten ansehe. Irgendwas ist in dieser Hülle sehr wohl verpackt und ich frage mich nur bei ganz wenigen Exemplaren, was das sein soll.

Ich muss gestehen, bevor ich zu schreiben begonnen hatte, was zugegebenermaßen jetzt auch schon eine Weile her ist, hätte ich mir nie gedacht, dass sich derartige Fragen vor acht Uhr morgens einfinden könnten. Oder mich gar, wie heute wieder, um fünf aus den Federn zerren, um bedacht zu werden.

Aber auch Morgenstund hat offenbar nicht immer Gold im Mund. Noch bin ich nicht schlauer, als vorher.

Ich mach mir besser einen zweiten Kaffee, der soll ja angeblich das Denken anregen 😉

Schönen Freitag wünsche ich euch und einen guten Rutsch ins Wochenende, wobei auch Wochenenden für Autoren meist nur eine Marke im Kalender sind, weil die ewigen Fragen der Menschheit sie trotzdem zu den unmöglichsten Uhrzeiten zum Computer oder zumindest zu Block und Stift drängen.

Was für ein Stress auch 😉

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Halloween …

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Halloween ist nicht nur das Fest der Kinder, sondern auch das Fest vieler Fantasyautoren, wie die wunderbaren Fotos meiner Kolleginnen in unserer Autorengalerie beweisen. Da kann man freudig über Vampire, Dämonen, Werwölfe, Hexen und andere Gestalten der Nacht plaudern, die man kürzlich getroffen hat, ohne schief angesehen zu werden – oder auch mit ihnen 😉

Ich hab mich ja als Kind schon gerne verkleidet. Als Piratin, als Hexe, als Vampir und als Nena … ähm. Und Robin Hood war ich auch mal. Ach ja und eine Squaw. Aber das macht sich an Halloween eher nicht so gut, denke ich. Da bleib ich dann lieber bei den düsteren Gestalten.

Irgendwie zieht sich der Spleen wohl durchs ganze Leben.

Dieses Jahr halte es mit den Dämonen. Zumindest in meiner nächtlichen Lektüre.
In Marie-Luis Rönisch Paranormal Romance Romen „Mondkuss: Bise de la Lune“ gibt es ein äußerst ansehnliches Exemplar dieser Spezies, das der etwas forschen weiblichen Hauptfigur lange Zähne macht (im übertragenen Sinn natürlich – sie ist ja ein Mensch). Allerdings gibt es auch seinen Gegenspieler, dem ich in einer Halloween-Nacht lieber nicht über den Weg laufen möchte und vermutlich auch sonst eher nicht. Da ich schon länger neugierig auf die Geschichte war, weil sie auch noch in einer meiner Lieblingsstädte – Paris spielt – habe ich schon hineingelesen 😉 Aber ich verrate nichts mehr! Lasst euch überraschen, die Geschichte verspricht, spannend zu werden.

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Dämonen finden sich auch in der „Demon Chaser“ Reihe von Sara Hill, von der es bereits zwei Bände gibt.

Wer es weniger dämonisch mag, findet bei meinen lieben Bookshouse-Kolleginnen

Sandra FloreanVampire – Die Nachtahn Reihe
Christa KuczinskiWerwölfe – in Roseend
Lia HaycraftMondtöchter – eine ganz eigene Spezies

und bei mir gibt es, wie ihr wisst, ebenfalls Vampire. Oder auch Piraten. Für die, die es nach dem ganzen Gruseltrubel gern mal so richtig romantisch mögen 😉

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Woher kommen eigentlich Mythenfiguren?

Wenn man gerne Mythengeschichten schreibt, macht man sich zwangsläufig Gedanken darüber, woher die Figuren kommen, die man in seinen Storys herumstolpern lassen will.
Oft denke ich mir, die Mythen müssen eine Grundlage haben, sonst wären sie nicht entstanden. Irgendetwas hat in den Menschen früherer Zeiten den Verdacht ausgelöst, dass es Wesen jenseits des Sichtbaren gibt, die ihnen unheimlich erscheinen und womöglich nach dem Leben trachten.

Ihr kennt doch sicher die kurzen Betten in den alten Museen. Da hieß es ja oft, die wären deshalb so kurz, weil die Leute so klein waren. Das mag aber nur zum Teil zutreffen. So viel kleiner als heutzutage waren die Menschen vor ein paar hundert Jahren auch nicht. Sie haben wohl eher im Sitzen geschlafen, weil sie Angst hatten, der Nachtalb oder auch Mahr würde sich auf ihre Brust setzen und sie erdrücken, oder auch die Frisur zerstören 😉
Nur woher kam dieser unangenehme Zeitgenosse?
Ich habe bei Wikipedia einen recht interessanten Ansatz gefunden, der meinen seit ein paar Tagen bestehenden Verdacht, in eine plausible Richtung lenkt.

In früheren Zeiten hatten die Menschen keine Küche im eigentlichen Sinne. Sie hatten meist sogenannte Rauchkucheln, in denen über dem offenen Feuer gekocht wurde. Da der Abzug in diesen Küchen, die manchmal sogar fensterlos waren, sicher auch nicht dem heutigen Standard entsprach, kann man sich vorstellen, dass der Rauch durch das ganze Haus gezogen ist.

Der Nachtalb war angeblich ein kleiner schwarzer Geselle, der durch Schlüssel- oder Astlöcher eindrang und den Menschen Angstzustände und Atemnot mitbrachte. Mitunter soll er auch für erotische Träume gesorgt haben.

Könnt ihr die Tendenz schon erkennen?
Klein, schwarz, Schlüssellöcher, Atemnot …
Würde doch alles auf den Rauch aus der Küche hindeuten und was die erotischen Vorstellungen betraf, wäre meine Theorie dahingehend, dass der Sauerstoffmangel in der verrauchten Luft, die Sinne etwas durcheinandergebracht hat 😉

Ich fürchte, dieser Geselle ist somit enttarnt. Ob ich mit dem Nachtalb allerdings etwas in meinen Geschichten anfangen kann, weiß ich nicht. Als Hauptfigur scheidet er eher aus, weil ein so kleiner Kerl neben meinen großen Vampiren eher mickrig daherkommen würde. Aber ich denke, ich könnte eine Verwendung als Bösewicht für ihn finden.

Und wenn ich so darüber nachdenke, wüsste ich auch schon wo 😉

Bin gespannt, ob er den Weg durch das Schlüsselloch in meine nächste Geschichte findet …