Erbe der Vergangenheit



Nach dem Angriff ihres ärgsten Feindes und dessen Vernichtung glaubt Melanie, die Vergangenheit endlich besiegt zu haben. Doch immer heftiger werdende Albträume treiben sie an den Rand der Verzweiflung. Sie sieht als einzige Möglichkeit, den Träumen mittels einer Reise auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit Alexandre besucht sie die Plätze in Europa, an denen sie als seine Frau Elaine vor Jahrhunderten mit ihm gelebt haben soll. Ihre Hoffnung, dort auf schöne Erinnerungen zu stoßen, die die Albträume vertreiben, erweist sich jedoch als Trugschluss. Immer bedrückendere Bilder tauchen vor ihren Augen auf und lassen sogar ihre Beziehung zu Alexandre in einem anderen Licht erscheinen.
Als sie sich nicht mehr sicher sein kann, was Realität und was Vision ist, entschließt sie sich, den Kampf aufzunehmen – gegen die Macht, die offensichtlich versucht, ihr alles zu nehmen, was ihr etwas bedeutet.



Die Hauptfiguren


Melanie:

Mel hat langsam die Schnauze gestrichen voll. Anstatt endlich zu verschwinden, quälen sie immer neue Träume und Erinnerungen aus der Vergangenheit, die sie nicht fest genug zu fassen bekommt, um ihre Herkunft zu ergründen. Und dann wird auch noch erneut die geplante Europareise verschoben, weil Alexandre meint, aufgrund von geschäftlichen Problemen in New York bleiben zu müssen. Sie fragt sich zunehmend, ob das wirklich die Beziehung ist, die sie sich erträumt hat.

Alexandre:

Alexandre versteckt sich hinter seiner Arbeit, um nicht einsehen zu müssen, dass nicht nur seine Beziehung zu Melanie, sondern vor allem auch ihre Nerven, wegen dieser immer schlimmer werdenden Träume langsam aber sicher den Bach runter gehen. Im letzten Moment versucht er das Ruder herumzureißen, nur ob es da nicht längst zu spät ist?

Die Nebenfiguren


Tom:

Tom hat eigentlich seine eigenen Probleme und muss nun auch noch den Aufpasser für Mel und Alex spielen. Wenn er gewusst hätte, worauf er sich da einlässt, wäre er vielleicht gar zu Hause geblieben. Oder auch nicht - er ist ja schließlich Tom Grinsevampir.



Pearl:

Pearl nimmt wie immer alles gelassen ... fasst alles ... bis auf die Tatsache, dass sie mit Vögeln (den Piepmätzen, bevor wieder einer falsch denkt) nicht so gut kann, seit sie etwas zu oft Hitchcock gesehen hat. Sind aber auch manchmal lästig, wenn sie einem in den Haaren sitzen und mit ihren Federn um sich schmeißen - selbst für Amazonendrachen.



die Gegnerin:

zu der ich diesmal nichts sagen möchte, weil sonst möglicherweise die Spannung dahin wäre Grinsevampir.



Erschienen im Januar 2016 im Bookshouse Verlag



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