Schwur der Vergangenheit

’Ich werde Dich wiederfinden mein Geliebter – irgendwann werde ich Dich wiederfinden …’

Jede Nacht schließt Melanie ihren immer gleichen Traum mit diesem Schwur ab. Alles kommt ihr so vertraut vor – die Umgebung, die Stimmung, der unwiderstehlich charismatische Ritter, dem sie hoffnungslos hinterherblickt. Das einzige Problem dabei ist, der Traum spielt im Mittelalter und das ist eindeutig das falsche Zeitalter.

Als sie ihrem Traummann plötzlich im New York ihrer Zeit gegenübersteht, glaubt sie ihren Augen kaum zu trauen.

Wie ist das möglich?

Mühsam versucht sie, sein Geheimnis zu lüften, und sieht sich stattdessen immer neuen Rätseln gegenüber. Auch er fühlt sich zu ihr hingezogen, bis aus anfänglicher Neugierde Begehren wird. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt. Denn was Melanie nicht ahnt - ihr Traummann ist nicht von ihrer Art und er hat einen mächtigen Feind, der auch ihr Leben bedroht ...

Die Hauptfiguren


Melanie:

Mel ist Journalistin mit einem glücklichen Händchen für Storys und einem weniger glücklichen für Männer. Um nicht zu sagen einer schlimmer, als der andere. Als sie dann noch den Mann ihrer Träume trifft, sollte sie eigentlich davon ausgehen, dass er die Krönung ihrer Sammlung sein könnte. Aber sie wäre nicht Mel, wenn sie sich nicht der Illusion hingäbe, es würde plötzlich alles anders werden. Wird es auch, nur anders, als sie es sich vorstellt ...

Alexandre:

Macho, Workaholic, ständig umgeben von den tollsten Frauen und zeitweise unausstehlich - der Traummann schlechthin, oder?
... oder gibt es da vielleicht in seinem kalten untoten Herzen eine schlecht verheilte Stelle, die es zu verstecken gilt?

Die Nebenfiguren


Saphire und Amber:

Saphire und Amber - groß, blond und sexy wie alle ihre Schwestern - leben zusammen mit Alex und seiner Truppe unterirdisch in ihrer schnuckeligen Wohnhöhle, wie es die Mädels gerne nennen. Menschen würden dazu eher sagen, Prunkschloss, Feudalsitz, Prachtburg. Aber was interessieren die Mädels schon Menschen.
Oder wie Amber es einmal formulierte: "Wer einen Vampir haben kann, will keinen Menschen mehr."

Tom:

Ebenfalls groß, blond und sexy. Aber das ist Zufall und beruht nicht auf irgendwelchen Verwandschaftsverhältnissen zu Saphire und ihren Schwestern. Er ist Holländer und der Spaßvogel der ganzen Mannschaft. Auch wenn er außer der Größe und der Haarfarbe so gar nichts mit den Schwestern gemeinsam hat, teilt er doch ihre lässige Einstellung zum Leben.
Alles - nur keinen Stress.
Seit ein paar Jahrhunderten ist er fürchterlich in Amber verschossen, aber er traut es ihr nicht zusagen, weil er Angst davor hat, einen Korb zu bekommen.
Na, ja, gut Ding will eben Weile haben, oder so.



Liam:

Wenn Alex zeitweise unausstehlich ist, Liam ist es immer. Selbstbezogen, eingebildet, irgendwie fehlen mir gerade die Worte, um ihn zu beschreiben. Dabei wäre er gerade fürs Auge ein absolutes Leckerli. Aber wie Victoria (aus Klang der Finsternis und Glut des Vergessens) kürzlich in einem Interview zu ihm sagte: "Zumindest äußerlich musst du nichts ändern Liam. Aber der Rest gehört generalüberholt."
Die Autorin (also ich) denkt darüber nach, ihn mal gehörig in seinen knackigen Hintern zu treten.Grinsevampir

Tamara:

Beste Freundin von Mel aus Kindertagen. Ihres Zeichens Psychologin in Berlin, aber keine Ahnung davon, was so im Verborgenen abläuft. Dabei könnten auch so manche Wesen mal einen Tipp brauchen, wie sie ihre Macken loswerden.
Wobei für die meisten Wesen ihre Macken ja eher Normalzustand sein dürften.

Erschienen August 2014 im Bookshouse Verlag

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