Schön, wenn man über sich selbst lachen kann

… oder muss.

Ich bin gerade über einen Artikel von mir gefallen, in dem ich erzählt habe, dass ich besser niemals nie sage, denn dann erwischt es mich genau so.

Ich habe mir ja vorgenommen, nach der Vampirreihe niiiiiieeeee wieder eine Geschichte aus der Perspektive eines Ich-Erzählers zu schreiben, weil es mich mitunter furchtbar genervt hat. Dieses ewige Rumgenöle, wenn den Protas dies und jenes nicht passt. Und das ständige ich hier und ich da – bis ich das immer wieder so in Form gebracht hatte, dass nicht die Leser auch noch genervt waren davon. Bei den Piratengeschichten gab es das einfach nicht. Da war die Perspektive die Personale und gut war’s.

Aber wie bei so vielen Dingen rund ums Schreiben, habe ich als Autor irgendwie keinen Einfluss darauf.

Ich fing also eine neue Geschichte an und bemühte mich aus der personalen Sicht zu schreiben. Doch ehe ich mich versah, erzählte die weibliche Hauptfigur wieder von sich in der ersten Person.
Egal wie sehr ich dagegen angekämpft habe, weil ich eben niiiieeee wieder und so weiter, es war unmöglich das Mädel dazu zu bewegen endlich eine andere Position einzunehmen. Sie bestand einfach darauf.

Dann dachte ich mir, gut, wie du willst, aber es wird dann schwierig werden die Sicht der männlichen Hauptfigur unterzubringen, weil ich auf keinen Fall zwei Ich-Erzähler in meiner Geschichte haben möchte. Hab ich noch nie gemacht, wenn dann erzählten die anderen Figuren aus der Personalen. Aber das wollte ich eigentlich auch nicht mehr und so passierte die Geschichte tatsächlich das erste Drittel nur aus der Sicht der weiblichen Hauptperson. Bis sich jetzt der männliche Prota zu Wort meldete …

Das Ende vom Lied könnt ihr euch vorstellen, oder?

Mal schaun, ob ich den beiden das wirklich durchgehen lasse.

Also besser ich gewöhn mir ab, etwas nie zu wollen, denn zumindest in meinen Geschichten, hab ich offenbar rein gar nichts zu melden. 😉

Schönes Wochenende 🙂

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