Schreibzwang?

Tja, wie hat es kürzlich meine liebe Kollegin Susan Clarks so schön auf den Punkt gebracht?

»Es hat dich keiner gezwungen zu schreiben.«

Da hat sie mal wieder absolut recht. Wenn jemand versucht hätte, mich zum Schreiben zu zwingen, dann würde ich es nicht tun. Vermute ich zumindest.

Oder vielleicht doch? Auch wenn es mitunter eine Hassliebe ist, die mich mit dieser Beschäftigung verbindet, vor allem, wenn es mir geht, wie bei meiner aktuellen Geschichte, so kann ich es doch nicht lassen.

Dieses Gefühl, wenn der Kopf droht zu bersten, weil zu viele Ideen durch die Gehirnwindungen geistern. Es ist schier unmöglich, sich dann noch auf irgendetwas anderes zu konzentrieren. Man wird nervös, zittrig und will nur noch anfangen, um nicht gänzlich deppert zu werden 😉
… sagt jetzt bloß keiner, dass ich eventuell schon einige Male zu spät angefangen hätte …

Und so muss ich schreiben und mich freuen, wenn ich doch den Abgabetermin schaffe, obwohl ich die Geschichte in großen Teilen verworfen und neu begonnen habe und ich sehen muss, wie die jetzt mit den alten Teilen zusammenpassen. Oder ob ich die auch gleich neu schreiben sollte, wenn ich schon dran bin.

Keine Sorge lieber Verlag, die Story wird fertig. Ich geh nur noch schnell bei meiner lieben Kollegin jammern 😉

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