Wusstet Ihr eigentlich…

dass die Piraten in der Karibik nicht nur die meiste Zeit gut mit Rum getränkt waren, sondern auch noch opiumabhängig?
Von einem der berüchtigtsten Piraten erzählt man sich, dass er bei der Belagerung eines Hafens im Süden der USA als Lösegeld lediglich einige Flaschen Opiumtinktur und Medizin für seine Mannschaft verlangt hatte. Die müssen ja extrem auf Entzug gewesen sein!

Daran hatte ich, ehrlich gesagt, noch gar nicht gedacht. Ich hatte eher angenommen, dass das ein Problem im Einzugsgebiets des Orients war.

Doch bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert waren Opiate in Europa, wegen ihrer medizinischen Wirksamkeit tatsächlich noch frei verkäuflich und wurden auch zu allen Zwecken genutzt.
Na ja und die Piraten hatten wohl auch ein Bedürfnis nach dieser Medizin – gegen Schmerzen aufgrund ihrer Verletzungen während der Raubzüge, gegen Durchhänger aufgrund von Langeweile, wenn der Rum alle war, gegen Kreativitätsverlust…

Wobei letzteres dann doch eher auf die Schriftsteller und Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts zutreffen dürfte.
Bin ich froh dass mir ein guter Soundtrack als Inspiration reicht, sonst würd ich wohl den ganzen Tag umher torkeln wie Käptn Jack Sparrow 😉

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.