Textschnipsel aus Glut des Vergessens

glut_des_vergessens_elavandemaan

Möchtest du gern ein paar Textstellen aus Glut des Vergessens lesen?
Hier sind sie!

Die Sichel des zunehmenden Mondes glitzerte auf dem ruhigen Wasser. Er beachtete sie nicht. Schon viel zu oft hatte er sie gesehen – viel zu oft für ein einziges Leben.

Kylan Ingvarsson

Schwer beeindruckt betrachtete ich das Bild an der Wand. Ein Monet! Noch dazu ein unbekannter! Und er hing in dem schmuddeligen Hinterzimmerbüro eines billigen Puffs im Rotlichtviertel von Marseille.

Victoria in Kylans Büro

Mit leicht gesenktem Kopf lehnte er in seinem alten, schwarzen Ledersessel, hinter dem schweren, hölzernen Schreibtisch und sah mich gelangweilt von unten herauf an.
Diese Augen! Ein arktisches blau-grün wie das Meer im Norden, wenn es sich langsam ansteigend der Küste nähert. Blutunterlaufen.
Seine Fangzähne waren noch leicht ausgefahren und sein halblanges blondes Haar hing zerzaust auf seine Schultern herab. Offensichtlich hatte er sehr engagiert zu Abend gegessen.

Victoria, als sie Kylan das ertste Mal sieht

Wie viele Male hatte er in den tausend Jahren schon verflucht, dass er seiner Existenz nicht selbst den Garaus machen konnte. Dieses ewig gleiche Dasein, Tag ein, Tag aus. Nichts an ihm veränderte sich. Nur die Welt um ihn herum änderte ihr zerkratztes Gesicht und brachte doch nur neue Spielarten des alten Wahnsinns hervor.

Kylan – in einem sehr nachdenklichen Moment

Der Vamp schob mir einen wackeligen Holzstuhl unter den Hintern und drückte mich nach unten, um darauf Platz zu nehmen.
»Ich will ja kein Unvampir sein«, bemerkte sie grinsend. »Wer weiß, wie lange wir warten müssen, bis dieser unzuverlässige Wikinger hier auftaucht.« Sie beugte sich zu mir herab. »Zumindest hoffe ich für dich, dass er hier auftaucht. Ihr zarten Wesen seid ja alle so zerbrechlich«, flüsterte sie an meinem Ohr.

Victoria und Yeva, nur könnte es sein, dass Yeva die Zerbrechlichkeit von Victoria falsch einschätzt

Ungewöhnlich aufgeregt deutete er auf einen gut zwei Mann breiten und schätzungsweise fast drei Meter hohen Eingang zu einer Höhle, deren Ende von außen selbst im Lichtkegel der Taschenlampe nicht auszumachen war. Kylan schob mich beschützend hinter sich, als würde er fürchten ein eiszeitlicher Säbelzahntiger könnte die Höhle verteidigen. Ich grinste. Das arme Tier könnte dann tatsächlich das letzte seiner Art gewesen sein, wenn es auf Kylan traf.

Vicky und Kylan an der Höhle

Wenn dir die Textschnipsel zu „Glut des Vergessens“ gefallen haben, schau doch gern bei meinen anderen Büchern der Reihe vorbei oder hol dir gleich das E-Book überall, wo es E-Books gibt.

glut-des-vergessens_cover