Textschnipsel Karibiksonne – Ein Piratenliebesroman

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Du magst Historicals? Vielleicht sogar mit Piraten? Dann überzeugen dich vielleicht die Textschnipsel, um mit dem Piratenliebesroman Karibiksonne in einen entspannten Leseabend und vielleicht in die ganze Reihe einzutauchen.

Am Galgen hingen noch ein paar leere Seile, die man sich nicht die Mühe gemacht hatte zu entfernen. 
Er überlegte, ob er sich wirklich damit abfinden wollte, so zu enden? Es gab deutlich bessere Methoden, abzutreten. Vor allem wollte er nicht, dass SIE ihn womöglich so sah. Auch wenn er sich sicher war, dass sie ihn in seiner Piratenaufmachung nicht erkannt hatte, würde es dennoch ihr letztes Bild von ihm sein. 
Dafür würde er sich noch in der Hölle schämen.

Cameron alias Käpt’n Reef im Kerker

Unverwandt richtete Reef seinen Blick auf das Schiff, das sich langsam von Steuerbord näherte. 
Der Quartiermeister versuchte, dem Blick zu folgen. Fragend sah er zu Reef auf. 
»Eine Frau? Käpt’n, du kannst jedes Weib zwischen Jamaika und den Bahamas haben! Komm endlich!«
»Sie ist es«, raunte Reef in einer Mischung von Überraschung und Entsetzen.

Reef als er Amory nach vielen Jahren unerwartet auf dem Deck eines Schiffes entdeckt

Bart kratzte sich die Stoppeln am Kinn. »Sag mal Käpt’n, gibt’s eigentlich irgendwas, das du fürchtest?«
Reef sah ihn ernst an. »Furcht kennt nur derjenige, der etwas zu verlieren hat. Hast du was zu verlieren Bart?«
»Nun ja«, antwortete dieser nachdenklich. »Mein Leben, würde ich sagen. Hängst du nicht daran?«
Reef betrachtete die raue Steindecke. »Ich habe mein Leben schon vor langer Zeit verloren. Für mich gibt es nichts mehr zu verlieren.«

Ein tieferer Einblick in Reefs Gefühlswelt

Reef brachte Amory mit seinen direkten Blicken in höchste Verlegenheit. Er schien absolut keine Scham zu kennen, seinen Blick in ihren Ausschnitt sinken zu lassen. Amory wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Zu viele Empfindungen brachen über sie herein. »Ihr habt meine Frage nicht beantwortet, Cameron. Was habt Ihr vor?«, fragte sie wesentlich schroffer, als es ihre Absicht gewesen war.
Reef grinste frech. »Das kommt ganz auf Euch an, Mylady. Was habt Ihr denn vor?«
»Ich? Was soll ich vorhaben?«
»Nun ja, Ihr lasst Euren Blick über meinen Körper wandern, dass ich ihn beinahe spüren kann. Soll ich aufstehen, damit Ihr alles begutachten könnt?«
Amory warf mit der Serviette nach ihm. »Du frecher Kerl! Das ist ja allerhand! Ich war in Gedanken. Ich habe nicht darauf geachtet, wohin mein Blick wandert. Und nein, du kannst sitzen bleiben. Ich bin nicht interessiert.«
Sie schürzte schmollend die Lippen.

Amory und Reef beim Essen :-).

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Erschienen im Bookshouse Verlag
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