Textschnipsel Karibikstürme – Ein Piratenliebesroman

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Du magst Historicals? Vielleicht sogar mit Piraten? Dann überzeugen dich vielleicht die Textschnipsel, um mit dem Piratenliebesroman Karibikstürme in einen entspannten Leseabend und vielleicht in die ganze Reihe einzutauchen.

Das Unwetter setzte ein weiteres Mal zu einem Schlag an. Der Seegang war bereits unerträglich und doch schien es, als wollte er zu einem erneuten Hoch auflaufen. Helen umklammerte die hölzerne Säule der Kabine, so fest sie nur konnte. Sie betete zu allen Göttern dieser Erde, dass der Sturm, der ihnen viel zu schnell entgegengekommen war, sie am Leben lassen würde.

Helen auf dem Schiff

In diesem Moment wurde die Flagge eingeholt. Alle Anwesenden hielten wie erstarrt in ihrer Bewegung inne. Langsam wand sich ein unheilvoller schwarzer Schatten am anderen Seil empor. Das gefürchtete Zeichen der Piraten. Helen spürte, wie ihr das Blut aus dem Gesicht wich. 

Das Piratenschiff erscheint vor der Insel

Myles atmete tief durch, um Rother nicht sein gehässiges Grinsen aus dem Gesicht zu prügeln. Wenn er ihn nicht aus dieser brenzligen Situation vor einigen Tagen befreit hätte, dann hätte er ihn für seine ständigen Stänkereien, mit denen er versuchte, die Mannschaft hinter sich zu versammeln, den Haien vorgeworfen. »Ich bin der Kapitän«, knurrte er. »Und nur ich weiß, wo das Gold ist. Also werde ich bestimmen, wie wir an die Sache herangehen.“

Käpt’n Myles Mortens etwas in Rage

Plötzlich spürte er eine Schirmspitze an seiner Schulter, die ihn antippte.
»Ich hoffe, Ihr wisst, was Ihr da tut, junger Mann. Ich möchte gern meine noch verbleibende Zeit mit meiner Nichte verbringen können.«
Junger Mann? Wann hatte ihn das letzte Mal jemand junger Mann genannt? Myles blickte auf und sah in das runzlige Gesicht einer alten Lady, die ihm zuvor nicht aufgefallen war. Ihre wachen graublauen Augen musterten ihn durch und durch.

Myles mit Tante Abigail, als er Helen verarztet.

»Ich weiß nicht so recht, aber irgendetwas an ihr ist interessant.«
Ed lachte vor sich hin. »Nur findet sie dich vermutlich nicht interessant. Für eine Lady wie sie solltest du besser den feinen Zwirn aus der Kiste holen.«
»Wozu? Den würde ich doch sowieso gleich wieder ausziehen«, konterte Myles grinsend. »Ob du’s glaubst oder nicht, gerade die Ladys sehen gern vorher, was sie bekommen. Den feinen Zwirn haben sie auch zu Hause.«

Myles über Helen und seine Eisnchätzung der feinen Damen
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Erschienen im Bookshouse Verlag

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Thalia