Autor: Ela van de Maan

Piratenwetter und Piraten Inseln

Heut hats wieder Piratenwetter

Ja ich weiß, es ist albern das Wetter nach Vampire oder Piraten einzuteilen, aber wenn ich von meinem Bürofenster aus in den strahlend blauen Himmel blicke, dann treibt mich einfach die Fantasy wieder auf die Inseln der Bahamas an das türkisblaue Meer am weißen Sandstrand. Nur warum ist das Wasser dort so türkis? Es hat ja eigentlich überall dieselbe Farbe, solange es nicht veralgt oder verdreckt ist. Aber zwischen den Bahamas Inseln ist es zudem nicht allzu tief im Gegensatz zum Rand der Inselgruppe, wo es weit hinunter in einen Meeresgraben fällt, der einer der tiefsten ist, den man bisher entdeckt hat. Mich fasziniert es immer wieder die Satellitenbilder zu betrachten. Darauf ist zu erkennen, dass die Inseln zum Teil sehr schmale aber lange, zum Teil auch nur winzig kleine abgeflachte Spitzen eines Plateaugebirges sind, dessen größter Teil unter Wasser liegt. Die geringe Tiefe zwischen den Inseln und der feine weiße Muschelkalksand, der sich überall abgelagert hat, ergibt diese faszinierende Farbe des Meeres, die man, wenn man die Satellitenaufnahmen des ganzen Globus betrachtet, an nur …

Das Goldene Zeitalter der Piraten in der Karibik

Das goldene Zeitalter der Piraten in der Karibik

Wusstest du eigentlich, dass das sogenannte goldene Zeitalter der Piraterie in der Karibik, in der meine Piraten-Liebesroman-Reihe spielt, nur etwa vierzig Jahre dauerte? Datiert wird der Zeitraum von 1690 bis 1730, in dem sich ein ziemlich großer Haufen aus verschiedensten Gründen zusammengewürfelter Gesetzloser, zwischen den karibischen Inseln von Jamaica bis zu den Bahamas herumgetrieben hatte, um die Handels-, Sklaven- und Goldschiffe um ihre Fracht zu erleichtern. Viel Gold? Wenn man den Berichten Glauben schenken kann, war es sogar eine ganze Menge des begehrten Edelmetals, das die Kolonialmächte aus Südamerika versuchten an den Piraten vorbei durch die Inseln hinüber nach Europa zu schaffen. Manches davon kam an, vieles davon wechselte den Besitzer und unzähliges liegt heute noch auf dem Grund des Meeres. Die Handelswaren wurden in den Häfen der umliegenden Inseln und auch in der damals sogenannten Hauptstadt der Piraterie auf den Bahamas – Nassau – verkauft. Und viele der Sklaven kamen frei und schlossen sich den Piraten an. Es war ein wildes Treiben in diesen wenigen Jahren. … für ein kurzes Leben Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass …

Schweine im Meer

Schweine im Meer?

Wenn ich nur ein einziges Mal daran gezweifelt hätte, dass es in der Karibik wirklich so schön war, dass die Piraten dort tatsächlich nicht mehr weg wollten, dann hätte mich dieses Bild sicher eines Besseren belehrt. Denn wie man sieht, fühlt man sich dort sauwohl. Das Foto stammt von einer Insel der Exumas, auf der wilde Schweine leben, die es sich saugemütlich eingerichtet haben und im Meer baden. Selbstverständlich gerne auch mit den Touristen, die dort ab und an vorbeischneien, ein paar gute Häppchen mitbringen und danach wochenlang die Schweine um ihr saugutes Leben beneiden.  Wo liegen die Exumas mit den im Meer schwimmenden Schweinen? Wer sich jetzt fragt, wo zum Teufel die Exumas liegen – ich wusste es bis vor kurzem auch nicht, obwohl ich mich in meinen Piratengeschichten des Öfteren in der Nähe herumtreibe. Die Inselgruppe gehört zu den Bahamas und liegt weiter süd-östlich unterhalb der Hauptstadt Nassau. Wenn man die Inseln auf dem Satellitenbild betrachtet, sieht man deutlich, dass es die Hochebenen einer langgezogenen Gebirgskette sind, die westlich in ein Plateau übergeht, das vom …

Wie das mit dem Schreiben begann- Ela van de Maan

Wie alles begann …

Eigentlich begann es – vor fast genau zehn Jahren – wie viele Dinge beginnen. Ich fing zu schreiben an, weil ich unbedingt schreiben wollte. Na ja, ehrlich gesagt musste ich fast anfangen zu schreiben, weil die Geschichten, die mir tagtäglich durch den Kopf schwirrten keinen Platz mehr hatten und ich Gefahr lief, mich in aller Öffentlichkeit mit meinen Figuren zu unterhalten, um sie zu bändigen. Also setzte ich mich mit meinem Notebook in den Liegestuhl auf der Terrasse und schrieb das erste Kapitel des ersten Buches.( Schwur der Vergangenheit aus der Into the dusk Vampir Reihe )Es funktionierte nahezu problemlos, was mich sehr überraschte, weil ich eigentlich damit gerechnet hatte, dass es nach ein paar Seiten anfangen würde, aus Ermangelung an weiteren Ideen, zu hinken Aber es hinkte nicht – zumindest nicht sofort – das kam erst später und wie ich mittlerweile festgestellt habe, kommt es immer noch ab etwa der Hälfte der Geschichte, wenn die Figuren plötzlich doof werden und ich an der Geschichte zu zweifeln beginne, was meist zu Anfang noch völlig unvorstellbar …