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Die Schauplätze der Into the dusk Reihe

Schauplätze der Into the dusk Reihe

Die meisten Autoren, die ich kenne, lassen ihre Geschichten an Orten spielen, die ihnen selbst viel bedeuten oder sie reizen, diese einmal zu besuchen. Auch wenn im Fantasy Genre sehr viel den Bedürfnissen der Geschichte angepasst wird, so spielen doch die urbanen Teile zumeist an einem realen Ort.

Bestimmt lässt so mancher meiner Posts vermuten, dass die Into the dusk – Reihe hauptsächlich in New York stattfindet, aber dem ist durchaus nicht so. Ich bin quasi mit meinen Vampiren immer wieder zwischen Europa und Amerika hin und her gesprungen.

New York

New York steht allerdings in vier der Teile der Reihe an erster Stelle. Als ich einst dort war – lang ist es her – war ich derart fasziniert von dieser Stadt, dass ich sie unbedingt in meinen Geschichten unterbringen wollte. So ist sie nun der Hauptsitz des Firmenimperiums von Alexandre, dem Chef der New Yorker Vampire, der Firmen auf der ganzen Welt aufgebaut hat, weil er ein Workaholic ist und unausstehlich wird, wenn er nichts zu tun hat.

Die New Yorker Vampire und Amazonendrachen haben es sich unter dem Wolkenkratzer des Firmensitzes in einem stillgelegten U-Bahn Lokschuppen gemütlich gemacht. Auch wenn die Drachenmädels ihre Behausung gern als schnuckelige Wohnhöhle bezeichnen, gleicht sie doch eher einem Untergrundschloss, mit riesigen Kristallleuchtern, die von der meterhohen Decke hängen und nie herabstürzen dürfen, weil ihr Gewicht auch den einen oder anderen Untoten zermalmen würde. Auch die roten Sofas sind riesig und stehen auf einer Scheibe, auf der einst Loks in verschiedene Richtungen gedreht wurden. Entsprechend gibt es in der Wohnhalle auch keinen normalen Fernseher, sondern eine Kinoleinwand über die alles flackert, was es irgendwo zu sehen gibt. Und es gibt zahlreiche Zimmer auf zwei Etagen, die von den Bewohnern als Privaträume genutzt werden, allerdings ist privat relativ, wenn man mit Drachen zusammen wohnt, wie der eine oder andere Vampir über die Jahrhunderte schon feststellen musste.

Die Teile Schwur der Vergangenheit, Fluch der Unendlichkeit, Rache der Eitelkeit und der neue achte Teil, dessen Titel ich noch nicht verraten kann spielen meist in Manhattan und Brooklyn.

Schottische Highlands

Welcher Fantasy Autor liebt sie nicht, die schottischen Highlands. Ein perfektes Setting für Unsterbliche. So konnte auch ich es nicht lassen, dem melancholischen Geiger und Kunstsammler Aarran McRae aus Klang der Finsternis, seine eigene alte Burg auf einer Insel mitten in einem tiefen dunklen See zuzuschreiben. Natürlich mit genauso melancholischen Sonnenuntergängen, wenn es nicht gerade in Strömen regnet und der Wind um die alten Mauern pfeift. Auch alte Geschichten und Mythen/Figuren finden sich an dem wundervoll romantischen Schauplatz, an dem ich selbst gern einmal länger herumreisen möchte – natürlich bewaffnet mit Kamera, Diktiergerät, Zeichenblock und Notizbuch.

Paris

Paris ist eine weitere faszinierende Stadt in der ich unzählige Schauplätze für Geschichten finden könnte – wobei könnte – ich kann ja. Und wer weiß, vielleicht spielt ja eine der nächsten Geschichten oder Reihen tatsächlich mal komplett dort. Paris hat mich schon in meiner Kindheit fasziniert. Vor allem das historische Paris, mit allen dunklen Ecken und Gestalten. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich dort eine eigene Vampirkultur entwickelt hat, vielleicht in den Theatern, in den mit Gängen verbundenen Kellern unter der Stadt, in den Palais oder gar in den Grüften der alten Kirchen. In Erbe der Vergangenheit spielen allerdings eher die Plätze der Menschen eine Rolle, sowohl in der Neuzeit, wie der Eiffelturm, als auch das alte Paris mit den kleinen Außenbezirken, die längst von der Stadt aufgesogen und ins Stadtgebiet mit aufgenommen wurden.

Island

Island – eine Traumgegend, wenn man so wie ich auf viele Steine, Höhlen, Vulkane und geheimnisvolle Wesen steht. Es war mir von Anfang an klar, dass ein Wikingervampir, wie Kylan Ingvarsson aus Glut des Vergessens, unbedingt von Island stammen muss. Die dunklen Monate des Winters mit ihren schimmernden Nordlichtern lassen so richtig viele Mythen und Geschichten entstehen, dass es viele Bücher braucht, um zumindest einen Teil davon zu erzählen.

Brasilianischer Regenwald

Der brasilianische Regenwald, tief, undurchdringlich und Schauplatz vieler erschreckender Ereignisse der Geschichte. Geister der Vergangenheit, die in den geheimnisvollen Ruinen der Indiotempel ein- und ausgehen. Das schimmernde Mondlicht, das auf die Säulen fällt und jede Menge undefinierbare Laute und Geräusche. Ein perfekter Ort für Untote. Und Leandro, der rätselhafte Vampir aus Flüstern der Dunkelheit, muss erfahren, dass genau hier sein untotes Leben begann und damit auch das Vergessen, was vorher war. Da ich noch nie im Regenwald war, habe ich mir einige Filme dazu angesehen und mir stundenlang Urwaldgeräusche zum Schreiben angehört, um mich in die richtige Stimmung zu versetzen. Und irgendwie reizt es mich, auch an diesem Schauplatz einmal in der Realität vorbeizuschauen, auch wenn ich nicht unbedingt auf Spinnen, Schlangen und Pfeilgiftfrösche stehe.

Neben den großen Schauplätzen gibt es natürlich auch noch einige Nebenschauplätze, die du gern selbst in den Geschichten herausfinden darfst ;-).

Gibt es Orte die dich dazu reizen ihren Geschichten auf den Grund zu gehen?

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