Ich liebe ja Recherche – in alle Richtungen und zu allen Themen, egal wie absurd sie sind.
Und vermutlich geht es den meisten Autoren so. Dabei kann man so herrlich Zeit vertrödeln und es auch noch glaubwürdig mit dem ach so wissensintensiven Autorenjob begründen.
Und er ist tatsächlich wissensintensiv, nur damit wir uns nicht falsch verstehen, es ist nur die Frage, ob man immer genau das wissen muss, was man gerade recherchiert. 
Aber du kennst das sicher auch –
Da suchst du nur einen zeitlichen Zusammenhang und findest ganz unvermutet eine Idee für eine gaaaanz neue heiße Story, die natürlich sofort notiert werden muss, aber dann wieder verworfen wird, weil die Idee unerwarteter Weise nach der ersten Euphorie doch wieder ins Nichts führt.
Oder du entdeckst bei der ganzen Recherchiererei in neues Urlaubsziel, das auf die besten Reisezeiten gecheckt werden muss, obwohl du für die nächsten Monate gar keinen Urlaub eingeplant hast. Nur wer kann schon so genau sagen, wann einen plötzlich die Reiselust packt und das Budget es auch noch hergibt. Darauf sollte man in jedem Fall vorbereitet sein.
Oder dir fallen gar neue Rezepte, die entweder du selbst (obwohl du überhaupt nicht gern kochst und schon gar nicht backst) oder deine Protagonisten ausprobieren müssen (obwohl die genauso ungern backen und kochen wie du – aber vielleicht wollen sie es ja lernen).
Oder du findest neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung des Universums, dunkler Energie, Raumkrümmung und schwarze Löcher auch wenn du nicht weißt, wie du die Informationen in Romantasy unterbringen sollst. Aber interessant sind sie zumindest …
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